Utl.: SPÖ-Menschenrechtssprecherin begrüßt erfreuliches VwGH-Erkenntnis zu Transsexualität
Wien (SK) – „Das heutige Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs ist eine gute Nachricht für Transsexuelle und ein nachgerade historischer Schritt im Zeichen von Menschlichkeit“, begrüßte SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer Dienstagnachmittag den Wegfall des Operationszwangs für Transsexuelle. „Durch diesen wegweisenden Schritt ist sichergestellt, dass Transsexuelle auch ohne Operation ihr Geschlecht in den Personenstandsurkunden ändern können“, so Hagenhofer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
Mit seinem aktuellen Erkenntnis habe der Verwaltungsgerichtshof ein unübersehbares Zeichen von Menschlichkeit im Interesse der Betroffenen gesetzt, so Hagenhofer, die hier auch darauf verwies, dass für viele Betroffene eine Operation gar nicht möglich sei. Dies zum Beispiel deshalb, weil der Arbeitsplatz durch den langen Krankenstand bedroht wäre und im Falle des Verlustes der Arbeit Armut und Perspektivenlosigkeit droht.
„Und wir müssen auch bedenken, dass manche Menschen den Operationszwang wegen ihres Alters, ihres Gesundheitszustandes oder ihrer sozialen Situation gar nicht erfüllen konnten. Umso mehr ist das heute getroffene Erkenntnis zu begrüßen, denn es ist ein entscheidender Schritt zu mehr Menschenrechten und zum Abbau von Diskriminierungen gegenüber Transsexuellen“, bekräftigte Hagenhofer, die sich darüber erfreut zeigte, dass damit nun auch langjährige Forderungen von SPÖ und SoHo Gehör gefunden haben.
2 thoughts on “Transsexualität: Hagenhofer: „Verwaltungsgerichtshof setzt wegweisenden und menschlichen Schritt“”
Sehr geehrte Frau Hagenhofer,
ich bin gerade mitten in der Frau zu Mann Therapie.
Heißt das Das Gesetz ist schon gültig. Es wäre eine riesen Sprung für mich jetzt schon meine Urkunden ändern lassen zu können. Ich gratuliere , wenn es so ist, zu diesem Fortschritt. Geboren wurde ich als Christine und ich kann mich seit ich denken kann nicht als Frau indentifiezieren. Ich freue mich sehr über diese Nachricht. Alles Gute und Freundliche Grüße Sebastian J. Luttenberger
Endlich ist es soweit, das trangeden Personen das Leben erleichtert wird, vorallem in der Arbeitswelt. Sehr viele Transsexuelle verlieren ihren Job und einen neuen zu finden ist schwer, wenn das gelebte Geschlecht nicht zu den amtlichen Papieren paßt, denn welcher Chef stellt schon freiwillig eine offensichtliche transgende Person ein???
Für mich kommt diese Regelung um 4 Jahre zu spät,hate aber das Glück meinen Job zu behalten, und Personenstandsänderung nach der OP war etwas schwierig, weil man ja ncoh immer, wie nch jeder Op körperliche operationsbedingte Beschwerden hat (sitzen, stehen, liegen gehen). Also ist es zu begrüßen wenn man sie noch vor der OP machen kann, genauso wie die Namensänderung. Also isnd wir den Deutschen eine Nase lang vorraus, dort gibt es zwar die kleine Lösung (nur Namens und Personenstandsänderung) schon längere Zeit, aber bei der großen Lösung, darf man in Deutschland nciht in einer bestehenden Beziehung (Ehe u. dgl.) leben, in Österreich mit kippen des Transgendererlasses jedoch schon. In Punkto Ehegesetz wäre es wünschenswert die moment noch nicht gestzlich abgesicherte Ehe, dann in normale Ehen umschreiben zu lassen, und nicht nur am magristrat eintragen zu lassen sondern standesamtlich beglaubigt, damit alle Rechtsansprüche gewahrt sind (Erbschaftsrecht, Mietrecht, Auskunftsrecht in Spitälern und Witwen bzw. Witwerpensionen, schließlich gibt es dann gleichgesschlichtlicher Ehen für beiderleider Geschlechte) Viele Dinge die noch gemacht gehören, obwohl es einge Organisationen gibt die dafür eintreten (Soho, Courage, Trans X usw.) Verbleibe mit freundlichen Grüßen Mchell Tamara Lessak
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